Trunkener Faun

Wie sein griechischer Gegenpart, der Gott Pan, sorgt Faunus für die Fruchtbarkeit von Mensch und Tier, erschreckt die Menschen in Haus und Wald, auch durch böse Träume und erscheint oftmals nicht als ein einzelnes Wesen, sondern als große Zahl von Faunen. Als Fatuus gibt er sogar Weissagungen.
Später wurde Faunus als ein dem Satyr ähnliches Fabelwesen aus der griechischen Mythologie dargestellt („Faun“ kann daher auch gleichbedeutend mit „Satyr“ verwendet werden); ein Schalmei oder Flöte spielender, gehörnter Waldgeist, ein Mischwesen, halb Mensch, halb Ziege, meist dargestellt mit menschlichem Oberkörper und Bocksfüßen und Schwanz. Faune sollen über Getreidefelder wachen und deren Wachstum begünstigen. Wenn er nicht gerade wie hier, gut mit Wein abgefüllt, den Weinschlauch noch am Finger baumelnd, ein Nickerchen hält.

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Bronze 1995 Länge 190 cm Auflage: 3 Exmpl.  24.000 Euro

Trunkener Faun

Trunkener Faun, 1995
Bronze, Länge 190 cm Auflage: 3 Exmpl. 24.000 Euro

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